Polnische Baltische Philharmonie – Das musikalische Herz von Gdansk
Die Polnische Baltische Philharmonie, benannt nach Fryderyk Chopin, in Danzig ist eine renommierte kulturelle Institution, die aus der Staatlichen Oper und der Baltischen Philharmonie aus den 1950er Jahren hervorging. Anfangs vereinte sie symphonische und opernhafte Funktionen, und ihre Entwicklung wurde von Kazimierz Wiłkomirski und Tadeusz Rybowski geleitet. In den 1970er Jahren wurde zur Trennung der symphonischen Aktivitäten ein neues Orchester unter der Leitung von Zygmunt Rychert gegründet.
Das Orchester erlangte schnell internationale Anerkennung, trat in prestigeträchtigen europäischen Sälen auf und gewann Preise, unter anderem bei der Berliner Musikbiennale. In den 1990er Jahren wurde beschlossen, die Philharmonie vollständig von der Oper zu trennen, und die neue unabhängige Institution wurde ab 1994 von Professor Roman Perucki geleitet.
Auf der Suche nach einem geeigneten Sitz verlegte die Philharmonie ihren Standort in das revitalisierte Kraftwerk auf der Insel Ołowianka in Danzig. Die Idee, inspiriert von einem ähnlichen Projekt im schwedischen Norrköping, wurde von Marcin Kozikowski umgesetzt, und das Projekt wurde durch regionale und EU-Mittel unterstützt. Im Jahr 2007 wurde ein modernes Musikzentrum eröffnet, das zu einem wichtigen kulturellen Mittelpunkt Danzigs wurde.
